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Der Clown ist ein aufrichtiges Wesen, rein in seinen Gefühlen, das sich absichtlich in den Zustand der Kindheit zurück versetzt und seine komische Begabung spielen lässt. Im Grunde kann er sich alles erlauben, vorausgesetzt, dass es clownesk ist.

Viele von uns haben gemalt; ich selbst stand natürlich unter dem Einfluss meines Vaters, der Maler und Bildhauer war. Ausserdem absolvierte ich eine Töpferlehre, während der ich auch Unterricht im Zeichnen erhielt. Heute bringe ich meine Ideen umso leichter zu Papier, als ich mich überhaupt nicht um Technik oder Stil kümmere; es ist mir völlig egal, ob meine Zeichnungen schön sind und ob sie Erfolg haben.

Das Zeichnen ist für mich Selbstzweck, es ermöglicht mir Dinge darzustellen, die ich auf der Bühne nie zustande brächte. Es eröffnet meiner Vorstellungskraft ungeahnte Möglichkeiten: ich zaubere Clowns auf das Papier, die fliegen können, ich entweiche in eine Traumwelt, wo es weder Bühne noch Manege gibt. Dies bringt mir viel Freude und Entspannung. Doch ich bin sehr egozentrisch, und meine Zeichnungen kommen immer wieder auf die Welt der Clowns, auf meine innere Welt zurück.

Der Clown ist ein ewig Suchender. Er sucht nach Glück, nach Heiterkeit, nach Einfalt - ein Typ, der die Allüren eines Kräutersuchers hätte, wenn die Wahrheit eine Blume wäre. Er ist auch ein ewiger Hofnarr, der auf seine Weise die Leute zum Lachen bringen, unterhalten und ihnen einen Teil seiner selbst schenken möchte.

(Aus einem Interview)
 

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